Manupathie

Die Manupathie ist ein auf energetischer Grundlage basierendes, alternativmedizinisches Behandlungsverfahren. Schwerpunkte der Behandlung sind die Beschwerden im Bewegungsapparat.

Der Sinn der Behandlung liegt in der Umstellung der fehlerhaften Statik der Wirbelsäule und des Beckens. Keinerlei Kraft oder Gewalt wird dabei eingesetzt. Der Körper wird mit Hilfe der Therapeutin in die Lage versetzt, diese rein mechanische Arbeit durchzuführen. Die Behandlung der Manupathie greift deshalb tief, jedoch ohne Nebenwirkungen, in das körperliche Geschehen ein und regt den Körper somit zur Selbstheilung an.

Ziel der Manupathie:

  • Den Patienten möglichst schnell und nachhaltig vom Schmerz befreien.
  • Den Stress, welcher auf den ganzen Körper wirkt, eliminieren, um eine dauerhafte Genesung einzuleiten.

Wann kann die Manupathie angewendet werden?

Bei chronischen Schmerzen, Kopfschmerzen, Migräne, Schlafstörungen, Schwindelanfälle, chronischen Nasen-Nebenhöhlenentzündungen, Krankheiten des Verdauungsapparates, Arthrose, Schulter- und Nackenschmerzen, Beschwerden im Bereich des Kreuzbeines und des Steissbeines, Bandscheibenschäden, usw.

Vom Säugling bis zum Senior kann jeder mit dieser sanften Therapie behandelt werden. Die Manupathie unterliegt keiner Altersbeschränkung. Jedoch unterscheiden sich die Abstände zwischen den einzelnen Behandlungen je nach Alter des Klienten (je jünger der Mensch, desto geringer kann der Behandlungsabstand sein).

Grenzen der Manupathie:

Bei einem anatomisch kürzeren Bein, kann die Manupathie zweckmässig eingesetzt werden. Ein Beckenschiefstand, durch ein anatomisch kürzeres Bein, kann durch die Manupathie nicht behoben werden. Hier und ausschliesslich in diesem Fall ist eine exakte auszumessende Schuherhöhung sinnvoll.

Die Behandlung mit Manupathie: Im Zustand vollkommender Gesundheit steht die Wirbelsäule senkrecht auf dem „Kreuzbein“. Das Kreuzbein selbst wiederum ruht waagrecht zwischen den beiden „Beckenschaufeln“. Damit gewährleistet ein waagrecht stehendes Kreuzbein, dass auch der Kopf genau gerade steht.

Nach Auffassung der Manupathie muss dieses „senkrecht-waagrecht“-Verhältnis von Kreuzbein und Beckenschaufeln exakt stimmen. Falls jedoch eine Verschiebung vorhanden ist, so nennt man diesen Zustand „Beckenschiefstand“. Verschiebungen oder Fehlstellungen ziehen unweigerlich Störungen im gesamten Körper nach sich.

Mit der Manupathie können Beckenschiefstände mit all ihren Folgen in der Regel dauerhaft behoben werden. Eine Verbesserung ist oft schon nach dem ersten Termin spürbar. Der Körper muss aber lernen, nicht in die vertraute fehlerhafte Haltung zurück zu fallen, welche die Fehlstellung der Körperstatik verursacht. Dies erfordert meist einen längeren Prozess, welcher in den meisten Fällen 3-10 Behandlungen nötigt macht.

Was erwartet mich während einer Behandlung mit Manupathie:

Anamnese: Die Manupathie erfordert eine fachgerechte und umfassende Anamnese sowie der Untersuchung der Körperhaltung durch den Behandler. Der Behandlungsablauf innerhalb der Manupathiesitzung ist jedoch nie gleich und wird individuell dem Patienten angepasst.

Ausgleichsbehandlung: Beckenbegradigung mittels Ausgleichsbehandlung im Liegen und Stehen. Atlas richten im Liegen.

Sliding-Methode: Häufig finden sich Fälle, wo Patienten schildern, dass die Schmerzmittel zwar eine betäubende Wirkung haben, der eigentliche Schmerz jedoch nicht ganz verschwunden ist. Oftmals liegt in solchen Fällen eine Verquellung des Gewebes vor. Diese Verquellungen tauchen sehr oft im Bereich des ISG-Gelenks (Illiosakralgelenk), der Hüften sowie der Schultern auf. Diese drücken auf die lokalen Nerven und können daher Schmerzen auslösen. Mittels Sliding-Methode werden diese Verquellungen manuell aufgelöst.

Aktive Mitarbeit des Patienten: Die aktive Mitarbeit des Patienten sollte eine Entsäuerung des Gewebes sein, um die Verquellungen zu mobilisieren. Während eines solchen Reinigungsprozesses können Reaktionen, in Form von Schmerzen auftreten, die unter Umständen schlimmer sind als bei chronischen Krankheiten zuvor. Für gewöhnlich ist die Heilungskriese schnell überwunden.

Reaktion des Körpers nach einer Behandlung:

Eine Behandlung von Symptomen lehnen Therapeuten, die mit der Manupathie arbeiten, aus prinzipieller Sicht ab. Die Ausrichtung ist auf die Behandlung der Fehlstellung und der Verquellungen gerichtet. Nicht zuletzt, weil die Krankheitszeichen notwendiger Teil des Heilungsprozesses sind.

Das Becken und der Atlas reagieren sofort und die Behandlung kann Reaktionen beim Patienten auslösen. Durch die Behandlung der Korrespondenzpunkte, die absolut schmerzfrei ist, erhalten die Bänder, die das Becken und den Atlas in der Fehlstatik halten, den Impuls zur statisch korrekten Stellung. Dies kann einen Muskelkater auslösen. In der Regel wird dieser 615-544-8923 , als zum Teil ziehender Schmerz, im sogenannten kurzen Bein empfunden. Ebenfalls kann es zu einer Heilreaktion im Sinne einer Schmerzverstärkung kommen, die jedoch maximal 4-5 Tage anhält.

Nach abgeschlossener Behandlung empfiehlt sich eine halbjährliche Kontrolluntersuchung um den gesundheitlichen Zustand aufrecht zu erhalten.